Bundesverkehrswegeplan: Zu wenig Geld für wichtige Schienennetz-Investitionen?

Beim Ausbau des Schienennetzes könnte dem Bund das Geld schneller ausgehen als geplant, berichtete die Wirtschaftswoche am Freitag (27.10.2017).

Zwar seien die 27 wichtigsten Projekte bis 2030 mit mehr als 100 Mrd. EUR durchfinanziert. Doch könnte für ebenfalls wichtige Projekte des „potenziellen Bedarfs“, die nach positiver Nutzen-Kosten-Bewertung in die Gruppe mit Priorität rutschen könnten, das Geld fehlen. Dafür habe der Bund im Bundesverkehrswegeplan als „Platzhalter“ 3,25 Mrd. EUR aufgenommen, doch seien davon 71 % für fünf Großprojekte – etwa die NBS Dresden–Prag – reserviert, zitiert das Blatt das Bundesverkehrsministerium. Dadurch blieben weniger als 1 Mrd. EUR für die restlichen 33 wichtigen Projekte übrig. (as)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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