Deutsche Bahn: 3D-Druck erleichtert Instandhaltung von Zügen

Die DB steigt in den industriellen 3D-Druck ein, um ihre Züge schneller und einfacher reparieren zu können.

In den Instandhaltungswerken Nürnberg und Neumünster nimmt sie erstmals eigene großformatige 3D-Druck-Maschinen in Betrieb. Sie produzieren Werkzeuge und Hilfsmittel, aber auch Ersatzteile aus Kunststoff für Züge. Als Beispiel nennt die DB Schablonen, mit denen Piktogramme aufgeklebt werden. Damit dauere etwa das Aufkleben von Sitznummern nur noch drei statt acht Minuten. Bei der Modernisierung der 58 ICE 1 in Nürnberg entstehe eine Zeitersparnis von fast 730 Stunden für die gut 8700 Sitznummern. In Neumünster werden Ersatzteile wie etwa Lüftungsgitter, Griffe oder Abdeckungen gedruckt, die zum Teil nicht mehr lieferbar sind. 3D-Druck sei für die DB eine Schlüsseltechnologie, um auch in Zeiten von weltweiten Lieferengpässen und Rohstoffmangel die richtigen Ersatzteile parat zu haben, schreibt das Unternehmen. (as)

Fahrzeuge & Komponenten
Artikel Redaktion Eurailpress
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