Reaktion auf EU-Vorschlag: EVG fordert Ausgleich für mögliche Trassenpreisabsenkung

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die Möglichkeit der Absenkung der Trassenpreise – und damit eine Ausnahme von der EU-Richtlinie 2012/34/EU – für den Zeitraum vom 01.03. bis 31.12.2020 zu schaffen.

Wenn EU-Parlament und Ministerrat zustimmen, könnten Bahnunternehmen so einen Teil ihrer coronabedingten Einnahmeausfälle kompensieren. Nach Angaben des europäischen Güterbahnverbands Erfa machen die Infrastrukturnutzungsgebühren 20 bis 35 % der Betriebskosten aus. Da die DB Netz AG mit den Einnahmen aus den Trassenpreisen aber die Instandhaltungsmaßnahmen finanziere, gehe eine vorübergehende Absenkung der Trassenpreise nur, wenn ein Ausgleich für die Einnahmeausfälle bei der DB AG geschaffen werde, fordert Martin Burkert, stellvertretender Vorsitzender der Bahngewerkschaft EVG. (as)

Politik
Article Redaktion Eurailpress
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