Tarifkonflikt: Fahrgastvertreter fordern verbindliche Streikfahrpläne

Quelle: DB AG

Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert den Umgang mit den Fahrgästen in Tarifkonflikten. So werden die Fahrgäste im aktuellen Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft GDL weitgehend im Unklaren gelassen, auf welche Auswirkungen sie sich einstellen müssen. 

Der Fahrgastverband fordert daher, dass bereits in Friedenszeiten verbindliche Streikfahrpläne vereinbart werden. „Fahrgäste müssen mindestens 48 Stunden vor Streikbeginn über die Dauer und die genauen Auswirkungen des Streiks informiert werden, damit sie gegebenenfalls auf andere Züge umplanen können.“ erklärt Peter Simon Bredemeier, Bundesvorstandsmitglied von Pro Bahn. Parallel fordert der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) die Bundesregierung auf, im Zuge der Daseinsvorsorgepflicht nach dem Grundgesetz eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, wie im Falle eines Streiks die Grundversorgung im Fern- und Regionalverkehr gesichert werden kann. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
Artikel Redaktion Eurailpress