VBB/Nasa/VMV: Vergabe Netz Nord-Süd gestartet

Der VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) hat federführend mit der Nasa (Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt) und der VMV (Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern) jetzt das Verfahren zur Vergabe der SPNV-Leistungen Netz Nord-Süd gestartet.

Das offene Verfahren (TED: 2021/S 179-466331) umfasst die drei Linien:

• RE 3 Stralsund/Schwedt – Angermünde – Berlin – Jüterbog – Lutherstadt Wittenberg/Halle (Los 1, 4,05 Mio. Zugkm/a)

• RE 4 Stendal – Rathenow – Berlin – Jüterbog – Falkenberg/Elster (Los 2, 3,04 Mio. Zugkm/a) und

• RE 5 Rostock/Stralsund – Neustrelitz – Berlin – Ludwigsfelde (Los 3, 4,41 Mio. Zugkm/a) mit der Verstärkerlinie RE 5C Berlin – Neustrelitz – Stralsund in drei Losen.

Der Umfang beträgt rund 11,50 Mio. Zugkm/a. Der Vertrag läuft ab Dezember 2026 über zwölf Jahre. Zugelassen sind neben Neufahrzeugen auch Gebrauchtfahrzeuge nach entsprechender Modernisierung. Die Aufgabenträger verbinden die Vergabe mit einer Ausweitung des Angebots (mehr Kapazität und mehr Züge). Die Teilnahmeanträge müssen bis zum 07.02.2022 vorliegen mit einer Bindefrist bis zum 14.05.2022. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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