Bayern und Tirol: Erstmals gemeinsame SPNV-Ausschreibung für Grenzverkehr

Bayern und Tirol haben sich erstmals auf eine gemeinsame Ausschreibung von SPNV-Leistungen ab Dezember 2025 verständigt.

Sie versprechen sich so ein deutlich verbessertes Zugangebot auf der Strecke München–Mittenwald–Innsbruck und der Außerfernbahn Garmisch-Partenkirchen–Reutte–Pfronten-Steinach. Derzeit gibt es nur alle vier Stunden eine Direktverbindung München–Mittenwald–Innsbruck. Ziel beider Länder ist es, diese Linie ab Ende 2025 ganztags mindestens alle zwei Stunden ohne Umstieg in Garmisch-Partenkirchen anzubieten. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Verkehrsverbund Tirol (VVT) untersuchen zudem, ob durch eine Taktverdichtung weitere Angebotsverbesserungen realisierbar sind. Die Elektrifizierung des Grenzabschnitts Reutte–Pfronten-Steinach der Außerfernbahn soll im Dezember 2021 abgeschlossen sein, teilt das bayerische Verkehrsministerium mit. Dann sei dort eine Angebotsverdichtung mit durchgehendem Stundentakt und elektrischen Zügen geplant. (as)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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