DB muss aushelfen: Abellio kann NRW-RE1 nur zum Teil übernehmen

DB-Doppelstockzüge statt Abellio-RRX dürften beim RE1 länger als geplant fahren; Quelle: Deutsche Bahn AG

Der zum Fahrplanwechsel am 14.06.2020 vorgesehene Komplettübergang der Linie RE1 Hamm–Essen–Köln–Aachen auf Abellio (mit RRX-Zügen) kann nach derzeitigem Stand nur durch massive Aushilfe des bisherigen Betreibers DB Regio bewältigt werden.

Angesichts der angespannten Personallage bei Abellio durch Verzögerungen bei der Ausbildung, aber auch durch Personalabgänge, hat das Unternehmen durch Verträge mit der DB sichergestellt, dass ein Teil der Fahrten (dem Vernehmen nach etwa die Hälfte) durch DB mit vorhandenen Doppelstockzügen zunächst weiter gefahren wird; auch vom Einsatz von DB-Triebfahrzeugführern auf den neuen RRX-Triebzügen ist die Rede. Zum Betrieb sind sieben Umlauftage zuzüglich Reserven erforderlich. Der RE1 ist die am höchsten belastete und am stärksten im Fokus der Öffentlichkeit stehende RE-Linie in NRW. (wha/as)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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