Flixbus: 30 % des Netzes werden möglicherweise gestrichen

Flixbus-Fernbus; Quelle: Flixbus
Im Interview mit dem Münchner Merkur sagte Flixbus-Geschäftsführer Fabian Stenger, dass die Regierung damit in den Wettbewerb eingreife. Es könne sogar sein, so Stenger, „dass wir bis zu 30 % unseres Netzes streichen müssen“. Durch die Steuersenkung würde der Abstand zwischen Busticket und Bahnticket zu klein werden. Stenger kritisiert, dass der Fernbus im Klimapaket der Bundesregierung gar nicht genannt wird, andererseits lehnt das Unternehmen es kategorisch ab, dass Busse auch die Lkw-Maut zahlen sollen: „Unter'm Strich zahlt der Fernbus durch Kfz und Diesel-Steuer 130 % seiner Wegekosten“. Zudem sei der Bus umweltfreundlicher als der Zug. Stenger nannte hier, das „fast alle“ Busse mit Euro-VI-Dieselmotoren fahren würden und bis 2030 sollen die Busse sogar „klimaneutral“ werden. Flixmobility „schiebe“ gerade Pilotprojekte für Elektro-, Biogas- oder Wasserstoff-Busse an. (cm)