Frankreich: Streik verursacht dramatische Situation im Schienengüterverkehr

Gerade private Güterverkerkehrsunternehmen wie Europorte sind vom Streik betroffen; Quelle: Europorte

Der am 05.12.2019 begonnene Streik zur Rentenreform in Frankreich betrifft nicht nur den Personen- und Nahverkehr, sondern vor allem auch den Güterverkehr.

Der Französische Eisenbahnverband AFRA und die Gruppe des Nationalen Kombinierten Verkehrs GNTC forderten letzte Woche eine rasche Wiederaufnahme des Güterverkehrs. Mit nur 7 % der Güterzüge, die in Betrieb sind, hat der ohnehin schon sehr anfällige Sektor mit beispiellosen Schwierigkeiten zu kämpfen und befindet sich in einer "wirtschaftlich und kommerziell alarmierenden Situation". Die Verbände beklagen "erhebliche unmittelbare finanzielle Verluste" und die "Umkehrung der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene" als Risiko für das gesamte Schienengüterverkehrsgeschäft und erwarten in einem Schreiben an den Staatssekretär für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, dass mit den "von SNCF Réseau eingesetzten Ressourcen ein optimales Verkehrsniveau gewährleistet" werden kann. (wkz/cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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