Geringe Pünktlichkeit und mehr Ausfälle im SPNV – vor allem wegen Infrastruktur

DB Regio, Mittelfrankenbahn, verlässt den Haltepunkt Hilpoltstein, südlich von Nürnberg; Quelle; DB/Uwe Miethe

Laut der heute (15.05.2025) veröffentlichten Pünktlichkeits- und Zugausfallstatistik für 2024 des bayerischen SPNV-Aufgabenträgers BEG hat die Pünktlichkeit des bayerischen SPNV 2024 auf 85,3 % (2023: 87,0 %) abgenommen und die Ausfallquote ist auf 8,0 % (2023: 6,3 %) gestiegen.

Bei den Verspätungen waren demnach mit 47,2 % infrastrukturbedingte Störungen die häufigste Ursache (2023: 40,8 %), nämlich 36,4 % durch Störungen an Leit- und Sicherungstechnik, Weichen, Gleisen und Bahnübergängen und 10,8 % durch Bauarbeiten. 15,2 % (2023: 15,6 %) der Verspätungen gingen auf die verkehrliche Durchführung der Verkehrsunternehmen zurück, die restlichen auf Haltezeitüberschreitungen, Anschlusssicherung, externe Einflüsse und Fahrzeugprobleme. Bei den Ausfällen waren 44,4 % auf Baustellen zurückzuführen (2023: 39,5 %) und 26,4 % auf externe Einflüsse wie Witterung und Streik (2023: 28,5 %). 15,3 % der Ausfälle lagen in fehlender Fahrzeugbereitstellung begründet (2023: 13,0 %). Bei den personalbedingten Zugausfällen, die 5,5 % ausmachten, sank die Zahl gegenüber dem Vorjahr (2023: 8,5 %). Bei den Netzen variierte die Pünktlichkeit zwischen 98,7 % (Bayerische Zugspitzbahn) und 43,7 % (Expressverkehr Ostbayern Los 2/RE 25 München – Prag, Betreiber: Die Länderbahn). (jgf)

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