Mecklenburg-Vorpommern: Neustrukturierung der SPNV-Vergaben Netze Ostseeküste

Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat die geplanten wettbewerblichen Verfahren für die beiden SPNV-Netze Ostseeküste auf völlig neue Füße gestellt.

Mit der Vorinformation vom 27.03.2020 (TED: 2020/S 062-149185) wurde die Vorinformation zum geplanten Vergabeverfahren vom 18.07.2017 geändert. Dies Verfahren ist bis heute nicht gestartet worden, weswegen es die umstrittenen beiden Direktvergaben an DB Regio und die ODEG gab. Nun ist angekündigt, das Netz Ostseeküste II (RE 9 und RE 10 Rostock – Stralsund – Rügen/Züssow) ab Dezember 2021 bis Dezember 2034 vergeben zu wollen. Das Netz Ostseeküste I (RE 1 Hamburg – Rostock) soll als „Überbrückung“ ab Dezember 2021 für vier Jahre vergeben werden. Dann wird dieses Netz durch das Neue Netz OSTA (Ostsee-Alster) abgelöst. Hier soll die Strecke Lübeck – Bad Kleinen nach Abschluss der Elektrifizierung einschließlich des Baus einer Verbindungskurve frühestens ab Dezember 2029 mit 1,0 Mio. Zugkm/a integriert werden. Dieser Vertrag soll von Dezember 2025 bis Dezember 2040 laufen. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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