Mitteldeutsche S-Bahn: Aufgabenträger unzufrieden mit DB Regio Südost

Die Aufgabenträger sind aktuell mit DB Regio Südost sehr unzufrieden; Foto: C. Müller

Die Aufgabenträger des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes (MDSB) sind mit der Leistung der DB Regio Südost erneut sehr unzufrieden.

Aktueller Anlass ist, dass der Betreiber wohl ohne Rücksprache ein Ersatzkonzept für die Zeit nach dem Schulbeginn (19.08.2019) angekündigt hat. Dies sei laut dem ZVNL, dem federführenden Aufgabenträger, entgegen den Zusagen erfolgt. Das jetzt angekündigte Ersatzkonzept, dass Teile von Linien und Verstärkerleistungen eingestellt oder mit Ersatzfahrzeigen gefahren werden, galt bereits vor den Sommerferien. Dies soll laut DB „bis Oktober“ gültig sein. Laut ZVNL hat DB Regio bei der Ausschreibung des MDSB-Netzes im Jahre 2010 im Rahmen einer Verpflichtungserklärung für den Bedarfsfall zugesagt, „ausreichend einsatzfähige und taugliche Fahrzeuge bereitzustellen“. DB Regio Südost hat laut ZVNL angegeben, dass die Instandhaltung der ET 442 der Drehgestelle sowie der Fahrmotoren wegen Lieferengpässen ins Stocken geraten sei. Darüber hinaus gebe es laut ZVNL „anscheinend organisatorische Mängel in der Zuführungsplanung zur Werkstatt sowie generell im Flottenmanagement der DB Regio Südost“. Nicht betroffen ist der Verkehrsvertrag MDSB II mit den Linien S 2, S 8 und S 9. (cm)

Betrieb & Services
Artikel Redaktion Eurailpress
Anzeige
Artikel Redaktion Eurailpress