Nordrhein-Westfalen: „Eifel-Bördebahn" kurzzeitig mit Durchgangsverkehr

Die erneuten Bauarbeiten zwischen Köln und Bonn zwischen dem 09.10.2020 und dem 26.10.2020 betreffen auch die Züge der Eifelstrecke.

Daher kommt es in dieser Zeit montags bis freitags erstmals zu einer Umleitung von drei Zugpaaren Gerolstein – Köln ab Euskirchen über die erst jüngst reaktivierte Eifel-Bördebahn (Strecke 2585) Eusirchen - Düren. Für diese hier ohne Zwischenhalte laufenden Umleiter müssen in entsprechenden Lagen die Züge der Rurtalbahn (RB 28) durch Busse ersetzt werden. Die Bördebahn wird im Zugleitbetrieb betrieben, weist noch keine Kreuzungsmöglichkeiten auf und verfügt nur über sehr kurze Bahnsteige, an denen die Eifelzüge nicht halten können. Die DB Regio geht davon aus, dass zahlreiche Eifelpendler in der Rushhour den durchgehenden Zügen trotz verlängerter Fahrt gegenüber dem gebrochenen Verkehr den Vorzug geben werden. Dabei dienen die Umleiter auch der Zuführung der Triebwagen zum Heimatwerk Köln-Deutzerfeld. Bei ausreichender Akzeptanz ist mit Wiederauflagen der Maßnahme in den kommenden Jahren zu rechnen, da weitere Sperrungen anstehen. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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