Rurtal- und Eifel-Bördebahn: Betreiber bleibt, aber mehr Züge

Die Rurtalbahn GmbH wird die Linien RB 21 Düren–Linnich (Nordast der Rurtalbahn) und RB 28 Düren–Euskirchen (Eifel-Bördebahn) für vier weitere Fahrplanjahre im SPNV betreiben. Das hat der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) nach europaweiten Vergabeverfahren beschlossen. 

Vorgesehen sind Vertragslaufzeiten vom 12.12.2021 bis 13.12.2025. Bei der RB 21 Nord steigt das Leistungsvolumen um 5000 auf 493.250 Zugkm pro Jahr, da zwei bisherige Leerfahrten in den Fahrplan aufgenommen werden. Zum Einsatz kommen wie bisher drei Lint 54. Neu ist, dass die Rurtalbahn zwei Regio-Sprinter RS 1 als Reserve für das Gesamtnetz vorhalten muss. Zwei Triebzüge dieses Typs werden wie bisher schon auf der RB 28 eingesetzt. Dort wird aufgrund der verbesserten Infrastruktur ab Fahrplanwechsel der bisherige Zwei-Stunden- zum Ein-Stunden-Takt ausgeweitet. Das bedeutet fast eine Verdoppelung der Leistung auf jährlich 342.906 Zugkm. (as)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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