NWL/VRR/NVV

Vergabeverfahren Sauerlandnetz gestartet

Pesa-Triebwagen der DB Regio im Einsatz im Sauerland; Foto: DB Regio

Die drei Aufgabenträger Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen (NVV) wollen den Betrieb des Sauerlandnetzes neu vergeben.

In dem Verhandlungsverfahren (TED: 17873-2026) wird das Netz dabei in zwei Lose unterteilt. Los 1 umfasst die beiden Linien RB 52 Dortmund - Lüdenscheid und RB 53 Dortmund – Iserlohn im Umfang von 1,6 Mio. Zugkm/a, das Los 2 umfasst die vier Linien

  • RE 17 Hagen – Brilon Stadt/Willingen
  • RB 54 Neuenrade – Fröndenberg – Unna
  • RB 56 Neheim-Hüsten – Sundern
  • RE 57 Dortmund – Winterberg/Warburg und
  • RB 58 Unna – Fröndenberg – Menden

im Umfang von 4,2 Mio. Zugkm/a. Für das Los 2 ist eine Option zur Weiterführung mit geändertem Fahrplankonzept und Weiterführung von Fahrten von Warburg nach Kassel vorgesehen, wodurch sich der Umfang um 0,7 Mio. Zugkm/a erhöht. In beiden Losen sind Gebraucht- und Neufahrzeuge zugelassen. Neben Diesel-Fahrzeugen kann die Leistung mit BEMU-Fahrzeugen angeboten werden, die Fahrbarkeit ist aber vom Bieter nachzuweisen. Der Vertragszeitraum umfasst die Fahrplanjahre 2029 bis einschließlich 2040, die Vertragslaufzeit der Linien kann sich aber unterscheiden. Die Teilnahmeanträge müssen bis zum 09.02.2026 vorliegen. (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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