Deutsche Bahnbranche: Vier Leistungsmerkmale für die Triebzüge der Zukunft

Die Bahnbranche hat eine unternehmensübergreifende Vision entwickelt, wie die Triebzüge der Zukunft gebaut sein müssen.

Dazu haben heute (26.04.2018) die Allianz pro Schiene, die DB AG, die Hersteller Siemens, Bombardier und Alstom sowie der VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) und der Wettbewerberverband mofair vier Kriterien aufgestellt:
Emissionsfreiheit: Der Sektor traut sich zu, ab dem Fahrplanwechsel 2024 bei neuen Nahverkehrstriebwagen auf reinen Dieselantrieb völlig zu verzichten. Die Hersteller haben zugesagt, Fahrzeuge mit lokaler Emissionsfreiheit bis spätestens 2021 zur Serienreife zu bringen.
Flotten-Flexibilität: Die Bahnbranche setzt sich für die neue Fahrzeuggeneration mit dem klaren Ziel der universalen Kuppelbarkeit ein. Dann sollen auch Fahrzeuge aus unterschiedlichen Baureihen miteinander kombinierbar sein.
Barrierefreiheit: Bis 2022 sollen Fahrzeuge zur Verfügung stehen, die mit den beiden gebräuchlichsten Bahnsteighöhen von 550 mm und 760 mm zurechtkommen. Solche Bahnsteig-multiplen Fahrzeuge sollen überall außer in reinen S-Bahnnetzen mit 960 mm-Bahnsteigen einsetzbar sein.
Upgrade inbegriffen: Zukünftig wollen die Fahrzeughersteller dafür sorgen, dass genug Platz für Innovationen im Bereich der Digitalisierung eingeplant wird. Bei der IT-Ausstattung, beim Innenraum und beim Energiespeicher muss das Upgrade gleich mitgedacht werden. (cm)

Fahrzeuge & Komponenten
Artikel Redaktion Eurailpress
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