ICE 4: Auffälligkeiten an den Radscheiben

Räder eines Zuges; Quelle: Hartmut-Joachim Sigrist/Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn hat im Rahmen von Ultraschall-Routinekontrollen Ende 2020 Auffälligkeiten bei einigen Laufrädern des ICE 4 festgestellt.

Wie die DB Rail Business mitteilte, handelt es sich um Materialeinschlüsse. Sie entsprächen damit nicht den Qualitätsanforderungen der DB, so der Konzern. Daher werden „alle Räder der betroffenen Bauformen der bis 2020 ausgelieferten ICE-4-Züge“ Rahmen der Gewährleistung durch den Hersteller (Generalunternehmer Siemens Mobility) „einer neuerlichen vollständigen und verschärften Ultraschall-Prüfung beim Hersteller unterzogen und erst nach bestandener erneuter Prüfung wieder von der DB eingebaut“, schrieb der Konzern weiter. Die Prüfungen der 1600 Radscheiben, die „bis zum Sommer“ abgeschlossen sein soll, sind laut DB so eingetaktet, dass sie keine Auswirkungen auf das Angebot haben. Laut Siemens stammen die Räder von einem Unterlieferanten von Bombardier Transportation – dem Vernehmen nach GHH. Das Eisenbahn-Bundesamt bestätige auf Nachfrage, dass die DB die Behörde darüber informiert habe. Bis zum Abschluss des Tauschs werden die betroffenen Räder engmaschig überprüft. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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