Bahnknoten Köln: Machbarkeitsstudie zur Digitalisierung

Kölner Panorama - Blick auf Dom, Hbf und Hohenzollernbrücke; Quelle: DB AG / Axel Hartmann

Die Deutsche Bahn plant die Digitalisierung des Eisenbahnknotens Köln. Dank digitaler Leit- und Sicherungstechnik sollen künftig mindestens drei S-Bahn-Züge pro Stunde und Richtung zusätzlich über das Nadelöhr Hohenzollernbrücke fahren.

Für das Vorhaben startet die DB jetzt eine Machbarkeitsstudie, die der Bund mit 800.000 EUR finanziert. Zu den Initiatoren des Projekts gehören weiterhin das Land Nordrhein-Westfalen sowie der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR). Die Studie beschäftigt sich mit der Stammstrecke der S-Bahn sowie wichtigen Zubringerstrecken. Zudem betrachtet die Studie die notwendige Fahrzeugausrüstung, um hochautomatisiertes Fahren zu ermöglichen. Die Studie soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die Machbarkeitsstudie ergänzt die bestehenden Planungen aus dem Starterpaket Digitale Schiene Deutschland, wie z.B. die ETCS-Ausrüstung der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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