Brenner-Basistunnel: Größtes Baulos auf österreichischem Projektgebiet vergeben

50 Kilometer Tunnel werden beim Bauabschnitt Pfons-Brenner vorgetrieben; Quelle: BBT SE

Beim Bau des Brenner-Basistunnels (BBT) wurde mit der Vergabe des größten Bauloses auf österreichischem Projektgebiet, H51 Pfons-Brenner, ein wichtiger Schritt zur Realisierung gesetzt.

Die Brenner-Basistunnel Gesellschaft (BBT SE) erteilte am 23.03.2018 den Zuschlag an die Arge aus der Porr Bau GmbH, G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H., Società Italiana per Condotte d’Acqua S.p.A. und Itinera S.p.A. Das Auftragsvolumen beträgt über 966 Mio. EUR. Der Zuschlagserteilung waren mehrere Einsprüche beim österreichischen Bundesverwaltungsgericht vorausgegangen. Diese wurden jedoch abgelehnt und die Bietergemeinschaft unter Federführung der Porr als Bestbieter bestätigt. Der Bauabschnitt umfasst die Errichtung von 37 km Haupttunnelröhren zwischen Pfons und dem Brenner, rund 9 km Erkundungsstollen sowie die Nothaltestelle bei St. Jodok. Die beiden Haupttunnelröhren werden mittels Tunnelbohrmaschinen ausgebrochen. Die anderen Tunnelabschnitte werden im Sprengvortrieb erstellt. Die Bauzeit wird rund sechs Jahre betragen. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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