Linz: Neue Donaubrücke mit Planungsmängeln

Stahlbauarbeiten am Vormontageplatz der Neuen Donaubrücke Linz; Quelle: Mike Wolf

Die neue Donaubrücke, über die auch die „Neue Schienenachse Linz“ (NSL) und der Anschluss der Mühlkreisbahn laufen wird, leidet unter Planungsmängeln in der Stahlkonstruktion. Dies führt dazu, dass die Brücke deutlich teurer wird und erst im Herbst 2021 eröffnet werden kann.

 

Es hat sich ergeben, so die Stadt Linz, dass der Stahloberbau, wie er bislang geplant wurde, nur eine normgemäße Nutzungsdauer von 50 Jahren statt der geforderten 100 Jahre hat. Die bis heute erbrachten Tiefbauarbeiten sind dagegen voll im Kosten- und Zeitplan. Der Fehler liegt bei der ARGE Planung, so die Stadt Linz. Dadurch verteuert sich das Projekt letztlich um 7,5 %. Durch die prognostizierten Indexanpassungen erhöht sich der beschlossene Kostenrahmen von 71,286 Mio. EUR (Preisbasis Januar 2017) auf ca. 76,700 Mio. EUR. Die gesteigerten Gesamtkosten inklusive der Bonusregelung belaufen sich auf ca. 82,000 Mio. EUR. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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