LKW-Unfall in Mülheim/Ruhr: Erste Hilfsbrücke soll am 28. Dezember in Betrieb gehen

Vorarbeiten für die neue Behelfsbrücke; Quelle: Deutsche Bahn AG

Die DB hat am 17.11.2020 die Zeitplanungen zum Abriss und Neubau der beim LKW-Brand auf der A40 in Mülheim/Ruhr beschädigten drei Bahnbrücken konkretisiert (Rail Business vom 22.10.2020).

Innerhalb von zehn Tagen werden zwischen dem 04.12. und dem 14.12.2020 die Brücken 2 und 4 abgetragen und die bereits abgerissene Brücke 3 durch eine vierteilige Hilfsbrücke ersetzt. Über diese sollen ab dem 28.12.2020 wieder Züge der Fahrrichtung Essen–Duisburg mit 120 km/h Höchstgeschwindigkeit fahren können, so dass dann (zusammen mit der unbeschädigten Brücke 1) wieder beide Fahrrichtungen der Ruhrmagistrale bedient werden. Später werden die Brücken 2 und 4 ebenfalls durch Hilfsbrücken ersetzt; sie sollen im Sommer 2021 in Betrieb gehen, so die aktuelle Planung der DB. Dann kann auch die Strecke Oberhausen–Essen wieder befahren werden. (as)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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