Abellio S 7: Ursache für hohen Radverschleiß weiterhin offen

Seit Mitte Juni kommt es auf der von Abellio Rail betriebenen Strecke der S 7 zwischen Wuppertal und Solingen zu einem außergewöhnlich hohen Radsatzverschleiß.

Nach wie vor gibt es trotz umfangreicher Untersuchungen von Abellio, der DB Netz und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) an den Fahrzeugen und an der Infrastruktur keine erkennbare Ursache. In einem nächsten Schritt wird die DB einen weiteren Messzug einsetzen, der die Schienenköpfe vermisst. Ein Schienenfräszug soll zudem das Schienenprofil besonders in engen Kurven optimieren. Die DB prüft zudem, ob weitere Instandhaltungsmaßnahmen, beispielsweise Schienen- oder Gleiserneuerungen, vorgezogen werden können. In den vergangenen Wochen hatte die DB nach einer Kamera-Messfahrt bereits an Stellen, an denen hoher Spanabrieb erkennbar war, verstärkt manuell gefettet. Gleichzeitig hat Abellio die Sprühintervalle in der Spurkranzschmierung an den Radsätzen der Fahrzeuge deutlich erhöht. Dies konnte den Verschleiß zwar mindern, jedoch nicht bremsen. Zur Prüfung, wie sich der Radsatzverschleiß bei anderen Fahrzeugen verhält, hat die Regiobahn eine Probefahrt durchgeführt. (cm)

ÖPNV
Artikel Redaktion Eurailpress
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