Bayern: Studie zu „Verkehrsverhalten nach Corona“ vorgestellt

Welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf unsere Mobilität im Alltag hat und wie sich das auf die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel auswirkt - damit hat sich eine Befragung im Auftrag des Bayerischen Verkehrsministeriums befasst. 

Die Ergebnisse hat Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer am 02.06.2021 vorgestellt: „Corona ändert nachhaltig die Art und Weise, wie wir unterwegs sind. Deswegen ist es klug und vorausschauend, nicht ein Verkehrsmittel gegen das andere auszuspielen, sondern auf Wahlfreiheit zu setzen. In Bayern tun wir genau das: Wir verbessern den ÖPNV weiter und schaffen gleichzeitig bedarfsgerechte Angebote für diejenigen, die mit Auto oder Fahrrad fahren. Entscheidend ist, dass wir die Lebenswirklichkeit der Menschen in Bayern ernst nehmen“, sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Die Studie zeigt, dass sich die Mobilität der Befragten unabhängig vom Verkehrsmittel insgesamt verringert. Gut zwei Drittel der Befragten geben an, den ÖPNV in Zukunft wieder genauso oft oder sogar häufiger nutzen zu wollen. 57% der Befragten wollen in Zukunft im ÖPNV aber dauerhaft mehr auf Abstand zu anderen Fahrgästen achten. Vom ÖPNV erwarten die Befragten günstige Fahrpreise (80 %), attraktive Verbindungen und verkürzte Reisezeiten (79 %), die Umsetzung von Hygienekonzepten und Abstandsregeln (77 bzw. 72 %) und flexible und individuelle Tarife (71 %). Für die Studie hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaften 1554 Menschen in Bayern befragt. (cm)

ÖPNV
Artikel Redaktion Eurailpress
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