Gutachten: ÖPNV braucht fast 50 Mrd. Euro zusätzlich für Verkehrswende

Laut einer neuen Studie muss Autofahren bis 2030 deutlich teurer werden, um den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu finanzieren.

Das berichtet der Spiegel heute (27.08.2021) unter Berufung auf ein Gutachten der Unternehmensberatung Roland Berger für den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Um die von der Bundesregierung vorgegebene CO2-Senkung zu schaffen, müsse das Bus- und Bahnangebot um ein Viertel ausgebaut werden. Dadurch stiegen die Kosten bis zum Ende des Jahrzehnts um 89 % gegenüber 2018, was durch zusätzliche Fahrgeldeinnahmen nur rund zur Hälfte zu kompensieren sei. Die Rede ist von einem Mehrbedarf von fast 50 Mrd. EUR bis 2030. Die Gegenfinanzierung solle vor allem durch Autofahrer geschehen. (as)

ÖPNV
Artikel Redaktion Eurailpress
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