Nordrhein-Westfalen: SPNV-Qualitätsbericht: Verspätungsniveau teilweise erheblich

Das Verspätungsniveau aller Nahverkehrslinien in NRW hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt kaum verändert (Toleranzzeit von 3:59 Minuten). Während sich die durchschnittlichen Verspätungsquoten der Produktgruppen RegionalExpress (RE) und RegionalBahn (RB) leicht verschlechtert haben, hält der positive Trend bei den S-Bahn-Linien an.

Dies ist ein Ergebnis des Qualitätsberichts SPNV Nordrhein-Westfalen 2012, erstellt von dem Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan NRW. Insbesondere die langlaufenden RE-Linien sind anfällig, hier sind zwischen 26 % und 32 % der Züge verspätet. Bei den S-Bahnen fällt die S 1 des Netzes Hannover auf, die bis Minden führt: Hier ist knapp ein Viertel der Züge zu spät. Negativ aufgefallen sind auch Eurobahn und NordWestBahn, bei fünf der von ihnen betriebenen Linien fielen zwischen 1,6 % und 1,9 % der Züge aus nicht vorhersehbaren Gründen wie Personalmangel aus. Spitzenreiter ist hier die S-Bahnverstärkerlinie S 68 Langenfeld – Wuppertal-Vohwinkel: Hier fielen 5,7 % der Züge aus. (cm)

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