Käufer für Veolia Verkehr gesucht

Stéphane Rambaud-Measson; Foto: Veolia Verkehr

Veolia Transdev möchte mehrere europäische Filialen verkaufen, darunter auch die deutsche Veolia Verkehr. In einem Rundschreiben an die deutsche Belegschaft spricht der neue Deutschlandchef Stéphane Rambaud-Measson von der Chance zu einem grundlegenden Neuanfang.

Die eben erfolgte Strukturreform von Veolia Verkehr wird offiziell mit Synergieeffekten begründet, erscheint nun aber in neuem Licht. Am 12.02.2013 ist der europäische Betriebsrat informiert worden. Dem Rundschreiben zufolge, in das die Schwesterpublikation von Rail Business, ÖPNV aktuell, Einblick hatte, soll Veolia Verkehr nur als Ganzes verkauft und nicht zerschlagen werden. Der hoch verschuldete VTD-Gesellschafter Veolia Environnement (VE) will sein Engagement erklärtermaßen zurückführen. Nach Informationen aus Gewerkschaftskreisen stehen auch die Landesgesellschaften in Belgien und den Niederlanden zum Verkauf, ebenso die Filialen in Schweden und Finnland. Im Rundschreiben von Veolia Verkehr ist die Rede von Verkaufsplänen für mehrere europäische Filialen, ohne detaillierte Angaben.
Zu seinem Amtsantritt vor wenigen Tagen hat Rambaud-Measson eine neue Struktur für Veolia Verkehr eingeführt, dabei Bus und Bahn getrennt und den Bahnteil in einen westlichen und östlichen Streifen aufgeteilt. Vor dem Hintergrund der jetzt konkreten Verkaufsabsicht erscheint dieser Schritt in neuem Licht. (msa)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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