Politik

Auch VRR übt heftige Kritik an Eurobahn

Nachdem bei der Eurobahn wegen Personalengpässen die Linie RE 13 zwischen Mönchengladbach und Venlo bis Jahresbeginn nur noch im 2-Stunden-Takt statt stündlich bedienen will, bezeichnet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Ersatzfahrplan als „nicht akzeptabel“.

Dies sei „der aktuelle Höhepunkt von mangelnder Zuverlässigkeit und Schlechtleistungen“, sagte VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann am 13.12.2016. Der Verbund erwarte umgehend, dass die Eurobahn nachbessere und ein tragfähiges Konzept vorlege. Bereits 2012 bis 2014 habe der VRR die Eurobahn wegen Schlecht- und Nichtleistungen ermahnt und neben Vertragsstrafen auch mit Kündigung des Verkehrsvertrages gedroht. Bereits zuvor hatten der Verkehrsverbund OstWestfalenLippe (VVOWL) eine Vertragskündigung und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) Strafzahlungen ins Gespräch gebracht (Rail Business vom 13.12.2016). (as)

Artikel Redaktion Eurailpress
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