Corona-bedingte Einbußen: Bundesregierung plant höhere Verschuldungsgrenze für DB

Die Bundesregierung will beim Haushaltsausschuss des Bundestages eine Anhebung der Verschuldungsgrenze erwägen.

Sollte die DB im Ergebnis ihrer am 15.05.2020 stattfindenden Aufsichtsratssitzung um staatliche Liquiditätshilfen aufgrund von Einnahmeausfallen infolge der Corona-Krise bitten, will die Bundesregierung beim Haushaltsausschuss des Bundestages eine Anhebung der Verschuldungsgrenze, die derzeit bei 25,4 Mrd. EUR liegt, beantragen. Das machte der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), gestern im Verkehrsausschuss deutlich. Damit könne der DB schneller geholfen werden als mit einer Eigenkapitalerhöhung. Laut DB lägen die Corona-bedingten Einbußen zwischen 11 und 13,5 Mrd. EUR. Ein Mittel zum Gegensteuern im Konzern selber sei die Senkung der Overhead-Kosten. Keine Kürzungen soll es laut Ferlemann aber bei Investitionen in die Schieneninfrastruktur geben; hier wolle man eher mehr investieren. (as)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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