Politik

Dänemark: Sparpläne der Regierung stoßen auf Kritik

Die dänischen Oppositionsführerin Mette Frederiksen hat die Ankündigung der Regierung, die landesweite Bahnmodernisierung im Rahmen des Zugfonds weitgehend aufs Abstellgleis zu schieben, kritisiert.

Sie warf Staatsminister Lars Løkke Rasmussen vor, ohne ausreichenden Beleg die Finanzierung des 2014 beschlossenen Baus von Hochgeschwindigkeitsstrecken, eines Bahnanschlusses für Billund und der Elektrifizierung diverser Strecken für gescheitert zu erklären. Der Minister argumentierte, das erforderliche Geld für die Projekte sei nicht vorhanden. Verkehrsforscher Per Homan Jespersen erklärte, mit der geplanten Kürzung der Bahninvestitionen um 15 Mrd. DKR werde die Chance vertan, in Ostjütland zwischen Aarhus und Kolding ein modernes Bahnangebot zur Entlastung der Autobahnen zu schaffen. (hee/ici)

Artikel Redaktion Eurailpress
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