Frankreich: Neuer TER-Vertrag für die Region Auvergne-Rhône-Alpes

Die Region Auvergne-Rhône-Alpes und SNCF Mobilités haben nach zweijährigen Verhandlungen am 13.11.2017 Einigung über einen neuen sechsjährigen TER-Betriebsvertrag erreicht.

Die Laufzeit soll von Ende 2017 bis Ende 2022 dauern. Der Vertrag wird am 29.11.2017 im Regionalrat erörtert und bedarf noch Mitte Dezember der Zustimmung des Verwaltungsrats von SNCF Mobilités. Es ist die erste Vereinbarung, die den Revitalisierungsplan GAP TER 2020 umsetzt, der der SNCF mehr Verantwortung bezüglich Verwaltung und Kostenkontrolle zubilligt. Die Region Auvergne-Rhône-Alpes ist mit täglich 175.000 Fahrgästen Organisator des größten TER-Transportnetzes außerhalb der Ile-de-France und finanziert ihren Betrieb mit jährlich 543 Mio. EUR. Die Region ist aber auch eine der am stärksten von Unpünktlichkeit betroffenen Regionen. Der neue Vertrag sieht daher auch ein Bonus-Malus-System vor. Weiter enthält der Vertrag Investitionen von 111 Mio. EUR für die wenig genutzten Linien, 252 Mio. EUR für Rollmaterial und 161 Mio. EUR für den Bahnknoten Lyon. (wkz/cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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