Politik

GDL: Agilis muss nachlegen

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft GDL und Agilis brachte nicht den Durchbruch.

Zwar sei im Bereich der Arbeitsbedingungen Kompromissbereitschaft gezeigt worden, aber es gebe noch viele unerfüllte Forderungen. So will die GDL erreichen, dass der flexible Einsatz der Mitarbeiter an bis zu vier weiteren Arbeitsorten beendet wird, dass die Schichtlänge generell auf zwölf Stunden begrenz wird und dass die Kurzpausen von derzeit zehn Minuten abgeschafft werden. Zudem soll das Entgeltsystem für Lokomotivführer, Zugbegleiter und Disponenten in den Rahmentarifvertrag eingebunden werden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 07.10.2015 in Frankfurt statt. (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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