Griechische Regierung besetzt Posten in Infrastrukturverwaltung neu

Der Fährhafen Igoumenitsa wird Logistikzentrum ohne Bahnanschluss; Quelle: CC BY-SA 3.0

Die neue griechische Regierung hat zum Ende der Sommerpause ihre Schwerpunkte klargemacht.

Fast alle Infrastrukturbetriebe unter staatlicher Kontrolle (z.B. ErgOSE, Metro Athen und Thessaloniki, Egnatia-Autobahn etc.) bekommen eine neue Leitung, die politisch und nicht fachlich ausgewählt wurde. Diese haben dann direkt dem Infrastrukturminister zu berichten. Es sollen jetzt drei Logistikzentren erstellt werden: Thrasio im Nordwesten Athens, Kamp Gonou bei Thessaloniki und Igoumenitsa. Am weitesten fortgeschritten ist Thriasio. Der nordwestliche Fährhafen Igoumenitsa hat keinen Bahnanschluss, hier plant man einen LKW-Verkehr bis zum nächsten Bahnhof über eine Distanz von 200 bis 250 km. Bei der Schieneninfrastruktur sollen vor allem die bestehenden Bauvorhaben fertiggestellt werden (Anschluss Hafen Patra). Als Neubauplanung wird nur der östliche Teil der „Rail egnatia“ Thessaloniki - Kavala - Xanthi erwähnt. (jos, ici)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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