Güterbahnen: 5 Maßnahmen wegen Rastatt gefordert

Die Aufarbeitung der siebenwöchigen Streckensperrung bei Rastatt im August und September beschäftigt den Infrastrukturbetreiber DB Netz und die Verbände der Eisenbahnunternehmen und Anbieter intermodaler Transporte.

In einem Positionspapier sprachen sich die Branchenverbände ERFA, Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) und Internationale Vereinigung für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße (UIRR) dafür aus, dass DB Netz einerseits die volle Haftung für Schäden im Güterverkehr übernimmt und andererseits einen Vorschlag für eine klare, faire und einfach strukturierte finanzielle Abwicklung des Rastatt-Vorfalls vorlegen solle.
Zudem schlagen die Verbände fünf Maßnahmen vor:
1. Betrieb des internationalen Güterverkehrs stärken
2. Risikomanagement und Notfallpläne für den Güterverkehr einführen
3. Reservekapazitäten schaffen, Güterverkehrskorridore vernetzen
4. Sprachbarrieren überwinden, zweite Betriebssprache sollte Englisch oder eine technologie-basierte Lösung sein
5. Internationales Krisenmanagement verbessern. (ici/cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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