Italien: Kippt neue Regierung das HGV-Projekt Turin–Lyon?

Transportministerin der künftigen italienischen Regierung aus rechtspopulistischer Lega und linkspopulistischer Fünf-Sterne-Bewegung soll Medienberichten zufolge Laura Castelli werden.

Die 31-jährige gelernte Betriebswirtin aus Turin ist entschiedene Gegnerin des seit langem beschlossenen Baus der Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin–Lyon. Nun wird spekuliert, ob sie als Ministerin versuchen könnte, das internationale Infrastrukturprojekt zu stoppen. Dies würde aber wohl Milliardenstrafen nach sich ziehen. Vor allem gegen den Bau des Mont-Cenis-Basistunnels im Susatal haben in der Vergangenheit Globalisierungsgegner aus ganz Europa protestiert. (as)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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