Politik

Lokführer-Tarifstreit: Streik bei Vogtlandbahn und UBB

Streik bei der Vogtlandbahn; Foto: GDL

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am 14.08.2013 sowohl die Vogtlandbahn (VGB) als auch die DB-Tochter Usedomer Bäderbahn (UBB) bestreikt. Bei der VGB dauerte der Streik von 16 bis 19 Uhr. Angeblich sind 75 % der Züge ausgefallen.

Laut GDL wurde mehr als fünf Monate lang verhandelt, es geht um die Einführung bundesweit einheitlicher Rahmenregelungen. Laut GDL verliefen die Verhandlungen scheinbar erfolgreich, doch dann zog die VBG am 31.07.2013 ihre bereits schriftlich erteilte Zusicherung zur Akzeptanz der Rahmenregelungen zurück.
Der Arbeitskampf bei der UBB ist deutlich härter, der Streik am Mittwoch war bereits die fünfte Arbeitsniederlegung. Hier streikten die Lokführer ab 15 Uhr bis in den frühen Freitagmorgen – rund 80 % der Züge sollen ausgefallen sein. Die GDL will den Plan verhindern, die Lokomotivführer in die Vorpommernbahn GmbH (VB) zu überführen. Angeblich würden die UBB-Lokomotivführer rund 40 % weniger Tabellenentgelt als vergleichbare Kollegen im DB-Konzern bekommen. Die GDL hatte laut eigenen Angaben schon 2011 die Einführung des Flächentarifvertrags und des DB-Lokomotivführertarifvertrags bei der UBB vereinbart, was aber nun seitens der Geschäftsführung der UBB abgelehnt werde. (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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