Politik

Metropolregion Stuttgart: Standortuntersuchung für Kombinierten Verkehr

Von der raumstrukturellen Lage her erweisen sich als mögliche neue Terminalstandorte Eutingen, Reutlingen und Plochingen (orange) als besonders vorteilhaft. Grafik: Hochschule Heilbronn

Mit einer Standortuntersuchung für den Kombinierten Verkehr will die Landesregierung für die Region Stuttgart eine strategische Entscheidungsgrundlage für eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Straße, Schiene und Binnenschiff schaffen. Dabei geht es weniger um neue große Terminals wie z. B. Kornwestheim, sondern um ein ergänzendes Verladeangebot in der Fläche.

Ein vom Land in Auftrag gegebenes Gutachten von Prof. Dr. Bernecker bestätigt, dass insbesondere im Süden des Raums Stuttgart heute schon Transportmengen vorhanden sind, denen aber bislang kein regionales Verladeangebot gegenüber steht. Dieses Aufkommen muss daher bisher auf der Straße transportiert werden. Das Gutachten empfiehlt, speziell an den Standorten Eutingen im Gäu, Plochingen und Reutlingen weitere Detailuntersuchungen durchzuführen, zumal die Realisierung solcher Vorhaben nicht nur von potenziellen Umschlagmengen, sondern auch von zahlreichen anderen Randbedingungen abhängig ist. (wkz/cm)

 

Artikel Redaktion Eurailpress
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