NEE: Trassenpreise für Güterzüge steigen

Wahrscheinlich werden die Trassenpreise für den Güterverkehr zum Fahrplanwechsel wohl doch steigen.

Davon geht der Güterbahnverband NEE aus und beruft sich auf Unterlagen eines Verfahrens bei der Bundesnetzagentur. „Ob Vorsatz oder Unachtsamkeit, das Ergebnis ist ein verheerendes Signal. Wie soll so die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs gestärkt werden?“ Grund sei die Stärkung des Regionalverkehrs, wo der bisherige Mechanismus der Trassenpreisermittlung nach dem Eisenbahnregulierungsgesetz geändert wird. Regierung, Parlament und Bundesrat haben aber trotz einer Warnung der Bundesnetzagentur und der betroffenen Branche diesen Mechanismus im Güter- wie Personenfernverkehr belassen, so das NEE. Der Standard-Güterzug müsste dann ab Dezember 3,05 EUR/km (+2,4 %) statt derzeit 2,91 EUR/km zahlen. Der NEE fordert daher, im Eisenbahnregulierungsgesetz die Bepreisung entsprechend der Grenzkosten umzustellen, damit zusätzliche Verkehre attraktiver werden. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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