Schleswig-Holstein: Abkommen zur Fehmarnbeltquerung unterzeichnet

Die DB wird auf Basis der Ergebnisse des vom Land durchgeführten Raum-ordnungsverfahrens die Planungen zur neuen Trassierung vorantreiben.. Grafik: Femern A/S
Hintergrund der Absichtserklärung ist das am 06.05.2014 abgeschlossene Raumordnungsverfahren (Rail Business 20/14) des Landes, das die Deutsche Bahn dann akzeptiert hat (Rail Business 32/14). Dieses sieht statt eines Ausbaus der bestehenden Trasse eine neue, zweigleisige Umfahrung der Bäderorte Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Sierksdorf und Haffkrug, die Umfahrungen der Ortschaften Ratekau, Lehnsahn und Großenbrode bei gleichzeitiger Stilllegung der Bestandsstrecke vor. Die DB wird die neue Trassenvariante als Vorzugsvariante in die Planungen aufnehmen und diese auf technische Machbarkeit und Finanzierbarkeit untersuchen. Im Gegenzug sicherte das Land als Aufgabenträger zu, auch nach Fertigstellung der neuen Trasse SPNV zwischen Lübeck und Puttgarden zu bestellen. (cm)