Tarifauseinandersetzung: Keine Einigung über Einmalzahlung zwischen DB und EVG

Die EVG schließt Warnstreiks aus. Deutsche Bahn

Am Freitag (23.01.2015) konnten sich die Deutsche Bahn und die Eisenbahngewerkschaft EVG nicht über zwei „wesentliche Fragen“ einigen, so EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba.

So sei der Arbeitgeber zwar auf die Forderung der EVG eingegangen, die Einmalzahlung über den Monat Dezember hinaus auszudehnen. Zugleich habe sich das materielle Angebot in der Summe aber verschlechtert. Zudem sei die Deutsche Bahn weiterhin nicht bereit, alle Beschäftigten gleich zu behandeln, der Dienstleistungsbereich soll nach wie vor weniger bekommen. Die DB dagegen betonte, sie habe ein verbessertes Angebot vorgelegt. Für den Dienstleistungsbereich mit den durchschnittlich niedrigeren Einkommen seien proportional höhere Zahlungen angeboten worden. Unterschiedliche Beträge würden sich aus unterschiedlichen Laufzeiten ergeben, so der Konzern. Morgen (27.01.2015) wollen Bundesvorstand und Tarifkommission der EVG den Verhandlungsstand bewerten und einen Beschluss zur weiteren Vorgehensweise fassen. Warnstreiks schließt die EVG dabei eindeutig mit ein. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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