Tschechien: Rekordhaushaltsplan für Bahninfrastruktur

Die Regierung von Tschechien will die lahmende Wirtschaft durch massive Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur beleben.

Wurde schon der Haushalt des Staatsfonds für Verkehrsinfrastruktur (SFDI) für 2020 von 83,2 Mrd. CZK (3,16 Mrd. EUR) auf 121 Mrd. CZK (4,61 Mrd. EUR) erhöht, ist nun für 2021 ein Rekordhaushalt genehmigt worden. Er beträgt 127,5 Mrd. CZK (4,86 Mrd. EUR), davon 83 Mrd. CZK (3,16 Mrd. EUR) für Investitionen. Die staatliche Eisenbahninfrastrukturverwaltung SŽ bekommt für 2021 insgesamt 53,074 Mrd. CZK (2,02 Mrd. EUR), davon 31,246 Mrd. CZK (1,19 Mrd. EUR) für Investitionen. Zu den größten Investitionen 2021 gehören die Modernisierung der Prager Vorortbahn nach Lysa nad Labem inkl. Bahnhof Prag-Vysocany (5,4 Mrd. CZK/206 Mio. EUR), der Umbau des Knotens Pardubice in Ostböhmen (6,35 Mrd. CZK/242 Mio. EUR) sowie die Sanierung und Modernisierung von 114 Bahnhofsgebäuden und die Sicherheitserhöhung bei170 Straßenübergängen. (mf/cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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