VDV: Rettungsschirm 2021 kann kleiner ausfallen

Die Unternehmen des ÖPNV benötigen finanzielle Hilfe vom Bund; Quelle: DB AG / Volker Emersleben

Auch für 2021 benötigen die Unternehmen des ÖPNV staatliche Unterstützung. Darauf verweist der Branchenverband VDV bei seinem Jahresrückblick.

So haben 2019 die Fahrgeldeinnahmen noch bei 13,34 Mrd. EUR gelegen, 2020 war für die Monate März bis Dezember ein Verlust aus geringeren Einnahmen und höheren Aufwendungen von 3,5 Mrd. EUR entstanden. Der von Bund und den Ländern zugesagte Rettungsschirm über 5 Mrd. EUR werde noch etwa bis März reichen, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. Für 2021 rechnet er wiederum mit Verlusten von 3,5 Mrd. EUR, sodass der Rettungsschirm II einen Umfang von 2 Mrd. EUR haben müsste. Der VDV sei aber bereits mit Bund und Ländern in Verhandlung, die Politiker seien sich „sehr bewusst“ darüber, dass es nötig sei, so Wortmann. Das Angebot zu reduzieren, sei keine Lösung, so Wortmann weiter. Die Folge wären größere Probleme als die aktuellen durch leere Fahrzeuge. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil habe gesagt, wir bräuchten mehr ÖPNV, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff: „Dies ist der richtige Weg.“ (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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