Recht

Ausbau Berlin – Rostock: BVerWG Leipzig stoppt Arbeiten bei Nassenheide

Seit dem 13.09.2012 ruhen alle Arbeiten zum Ausbau der Bahnstrecke Berlin – Rostock. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerWG) Leipzig hat eine Klage einer Bürgerin angenommen, die einen besseren Lärmschutz fordert.

Zudem hat das Gericht einem Antrag der mit dem Fall befassten Oranienburger Rechtsanwältin Monika Ruge statt, die „aufschiebende Wirkung“ wieder herzustellen. Damit ruhen bis zur Entscheidung des Gerichts, ob der Planfeststellungsbeschluss vom April dieses Jahres in allen Punkten rechtens ist, alle Arbeiten. Die DB Netz hatte, um die aufschiebende Wirkung zunächst aufzuheben, am 03.09.2012 beim Eisenbahn-Bundesamt eine Verfügung zum Weiterbau beantragt. Im Bereich von Nassenheide sollen auf 700 m eine Moorstelle durch einen Bodenaustausch stabilisiert werden. (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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