Belgien: Handyverbot für SNCB-Lokführer gefordert

Das Management der SNCB zog Ende Juli Konsequenzen aus einer großen Anzahl von Verstößen, bei denen Züge an Rot zeigenden Signalen vorbeifuhren.

Erst am 05.06.2016 war der Lokführer eines Personenzuges bei Saint-Georges-sur-Meuse auf einen gerade anfahrenden Güterzug aufgefahren, nachdem er von seinem Handy abgelenkt wurde. Bei dem Unfall wurden drei Menschen getötet. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Mediahuis-Gruppe 92 Züge bei Rot über ein Signal gefahren, das sind 26 Überschreitungen mehr als im Jahr 2014. Gefordert wird ein totales Verbot für Mobiltelefone, Smartphones, Tablets, Laptops, MP3-Player und Spielekonsolen. Peripheriegeräte sollen vollständig deaktiviert werden und sich außer Sichtweite des Lokführers befinden. (wkz/cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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