Deutsche Bahn/Bombardier: Ausgleichszahlungen wegen verspätet gelieferter Doppelstock-Züge

Auch die angetriebenen Steuerwagen der DoSto 2010-Serie sind viel zu spät; Foto: C. Müller

Die Deutsche Bahn und Bombardier Transportation haben sich im Streit um die verzögerte Lieferung von Doppelstockzügen auf einen außergerichtlichen Vergleich verständigt.

Der Vergleich sieht eine Kompensation in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags an die DB vor, wie der Konzern mitteilte. Seit 2010 hat die DB aus Rahmenverträgen mit Bombardier 569 Doppelstockwagen des Typs „DoSto 2010“ sowie 132 Lokomotiven bestellt. Die Züge werden jedoch erst seit Dezember 2015, also mit teilweise über zwei Jahren Verspätung, geliefert. Das Gesamtvolumen der Bestellung liegt bei rund 1,75 Mrd. EUR. Laut Mitteilung wurden bislang 180 DoSto 2010 geliefert, die im Nahverkehr und als IC2 im Einsatz sind. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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