Mariazellerbahn (Österreich): Endbericht zur Entgleisung: Lokführer fuhr zu schnell

Die Ermittlungen zum Zugunglück der Mariazellerbahn am 26.06.2018 mit mehr als 30 Verletzten sind abgeschlossen.

Der Untersuchungsbericht bestätigt: Der Lokführer fuhr mit zu hoher Geschwindigkeit. Er muss sich wegen Fahrlässigkeit vor Gericht verantworten. Vor der Kurve bei Völlerndorf hätte das Tempo von 70 auf 35 km/h verzögert werden müssen. Die Ermittlungen ergaben aber, dass die Kurve mit etwa 62 bis 64 km/h angefahren wurde. Aufgrund dessen ist der erste Wagen der in Richtung St. Pölten fahrenden ET-Doppelgarnitur umgekippt. (as)

Recht
Artikel Redaktion Eurailpress
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