ÖBB-Doppelstock-Auftrag: Stadler wird Rechtsweg bestreiten

Am Freitag, 08.10.2021, hat Stadler mitgeteilt, wegen des zurückgezogenen Auftrags der ÖBB über Doppelstockzüge Rechtsmittel einzulegen.

Die ÖBB teilten Stadler an dem Tag offiziell mit, dass sie beabsichtigen, die Rahmenvereinbarung über die Herstellung und Lieferung von bis zu 186 Doppelstocktriebzügen neu auszuschreiben. Zwar hatten die ÖBB das siegreiche Angebot von Stadler als rechtsgültig sowie kommerziell und technisch am besten bewertet, letztlich hatte aber das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren aufgehoben. (Rail Business vom 21.09.2021. Bemängelt wurde die digitale Signatur, die laut Stadler in dieser Form von den zuständigen internationalen Behörden anerkannt sei und von Stadler schon „hundertfach“ bei EU-Ausschreibungen erfolgreich verwendet wurde – auch in Österreich. Gemäß dem österreichischen Vergabegesetz können Mängel nachträglich verbessert werden, so der Hersteller, dazu gehöre auch die bemängelte Signatur. (cm)

Recht
Artikel Redaktion Eurailpress
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