PKP Cargo geht gegen Wettbewerber vor

Polens größtes Güterbahnunternehmen PKP Cargo hat bei der Wettbewerbsbehörde UOKiK Anzeige wegen des Verdachts auf Preisabsprachen seitens seiner Mitbewerber erstattet.

Wie das Unternehmen mitteilt, bezieht sich der Verdacht auf Ausschreibungen zum Transport von Kohle und zum Betrieb von Anschlussbahnen in den Jahren 2016-2017. Als Bieter trete dabei ein Konsortium von CTL und DB Schenker auf, obwohl beide Unternehmen nach Ansicht von PKP Cargo in der Lage wären, selbstständig als Bieter anzutreten. Durch die Bildung eines Konsortiums werde der Wettbewerb eingeschränkt. DB Schenker Rail Polska und CTL Logistics hatten in der vergangenen Woche gemeldet, von dem Energiekonzern PGE den Zuschlag für den Transport von 5,3 Mio. t Kohle aus den oberschlesischen Zechen zum Kraftwerk Opole erhalten zu haben. Die Vertragslaufzeit beträgt drei Jahre. Wenige Tage zuvor hatte auch PKP Cargo einen Abschluss mit der PGE erzielen können. Sie wird demnach in den nächsten drei Jahren 12 Mio. t Steinkohle und mehr als 1 Mio. t Kalk auf derselben Relation sowie von Oberschlesien zum Kraftwerk Dolna Odra bei Szczecin fahren. (nov-ost.info/ri)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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