Renfe und Deutsche Bahn legen Berufung gegen Bußgelder ein

Sowohl die Renfe wie die Deutsche Bahn wollen gegen die von der Wettbewerbsbehörde CNMC verhängten Strafen (Rail Business vom 06.03.2017) vorgehen.

Dies teilten beide Gesellschaften mit. Die Renfe muss insgesamt 65 Mio. EUR zahlen, die DB bzw. Deren Töchter 10,5 Mio. EUR. Laut Juan Alfaro, Präsident der Renfe, betrage die Buße rund 20 % des Marktumsatzes von rund 315 Mio. EUR. Die Sanktionen könnten deshalb „erhebliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss” von 2016 haben und das Unternehmen in die Verlustzone führen. Das Verfahren wurde im Jahr 2014 durch die CNMC eröffnet. Der Marktanteil der Renfe im Güterverkehr sei von 100 % auf aktuell auf 70 % gefallen, so Alfaro weiter. (wkz/cm)

 

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Artikel Redaktion Eurailpress
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