Schienenkartell: DB bekommt Schadensersatz von Stahlberg-Roensch

Die Deutsche Bahn hat mit der Stahlberg-Roensch-Gruppe und Constantin Stahlberg eine außergerichtliche Einigung über die Zahlung von Schadensersatz wegen des Schienenkartells erzielt.

Details der Vereinbarung unterliegen der Vertraulichkeit. Nach Voestalpine und ThyssenKrupp ist die Stahlberg-Roensch-Gruppe der dritte Beteiligte des Schienenkartells, mit dem nach intensiven Verhandlungen ein außergerichtlicher Vergleich erzielt werden konnte. Laut der Nachrichtenagentur AFP soll es sich um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag handeln. Die Moravia-Gruppe hat sich als nunmehr letzte Kartellbeteiligte noch nicht auf einen Vergleich eingelassen. Daher verfolgt die DB ihre Ansprüche auf Schadensersatz gegen Moravia Steel weiterhin mit einer Klage vor dem Landgericht Frankfurt am Main. Die DB führt den größten Teil der Schadensersatzzahlungen an Bund, Länder und weitere Zuwendungsgeber ab, die zuvor ihre Ansprüche an den Konzern abgetreten hatten. (cm)

Recht
Artikel Redaktion Eurailpress
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