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Kombinierter Verkehr: Hupac verzeichnet Verkehrsrückgang um 10,7 %

Im Jahr 2012 transportierte der Kombi-Operateur Hupac 646.214 Straßensendungen auf der Schiene, das entspricht einem Verkehrsrückgang von 10,7 %.

Als Gründe werden die gesunkene Nachfrage in Folge der schwachen Konjunktur insbesondere in Italien sowie der gestiegene Wettbewerbsdruck der Straße genannt. Die zahlreichen Unterbrüche auf der Gotthardstrecke (insgesamt 40 Tage) belasteten das Ergebnis zusätzlich mit einem Volumenverlust von 6 % auf Jahresbasis. Im transalpinen Verkehr via Österreich wurde ein kleines Wachstum von 0,7 % verbucht, im nicht-transalpinen Verkehr ein Minus von 9,9 %. Für das Jahr 2013 seien die Prognosen verhalten. Laut Hupac sollten die Parameter für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr - 750 m Zuglänge, 2000 t Zuggewicht mit einer Lok, Profil P400 - korridorweit für alle Transitachsen, namentlich Chiasso, Luino und Lötschberg/Simplon, bis 2020 angepasst werden. (wkz/cm)

 

Artikel Redaktion Eurailpress
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